• Kater Leo will fliegen lernen

     

    Kater Leo will fliegen lernen

    Kater Leo will fliegen lernen

    Sandra Rehschuh
    Kater Leo will fliegen lernen
    Kater Leo möchte gerne fliegen lernen. Natürlich sind ihm keine Flügel gewachsen. Was macht also ein schlauer Kater? Er sucht sich einen Vogel, der es ihm irgendwie beibringen kann. Doch Leo hat kein Glück. Es ist schon mitten im Herbst, Weihnachten kommt bald, und der einzige Vogel, den Leo trifft, ist die kleine, verwaiste Schwalbe Susi. Dummerweise kann auch sie nicht fliegen. So begeben sich die beiden auf die Suche nach jemandem, der ihren sehnlichsten Wunsch erfüllen kann. Dabei treffen sie auf eine taube Katze namens Trine und die Gans Abigail, die Leo eigentlich gerne als Braten unter dem Weihnachtsbaum vernaschen würde. Werden sich Leo und Susi ihren Traum erfüllen können? Endet Abigail wirklich als Festmahl? Und was wird aus der tauben Trine? Eine Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt für Groß und Klein, in der auch kleine Wunder nicht fehlen dürfen.Kater Leo möchte gerne fliegen lernen. Natürlich sind ihm keine Flügel gewachsen. Was macht also ein schlauer Kater? Er sucht sich einen Vogel, der es ihm irgendwie beibringen kann. Doch Leo hat kein Glück.

    Print:  von 10,90 €  auf 4,90 €
    E-Book  3,99 €  

    Leseprobe

    „Na, schaust du wieder den Vögeln hinterher? Sie sammeln sich, werden bald abfliegen.“
    Mein Frauchen. Sanft streichelt sie mir über den Kopf.
    „Ach, muss das herrlich sein, fliegen zu können!“, stellt sie lachend fest und öffnet mir das Fenster.
    Fliegen. Ja, das muss wunderbar sein. Aber ich kann es nicht. Mir sind keine Flügel gewachsen. Leider.
    Ich blicke nach unten. Wir leben weit oben. In der dritten Etage. Ich kann nicht herausstürzen und meine Freiheit genießen. Keinen weiten Sprung unternehmen, um zu testen, ob ich nicht vielleicht doch fliegen kann. Der Baum steht nicht weit weg. Zehn oder fünfzehn Katzenlängen. Nicht mehr. Aber doch unerreichbar. Wäre doch nicht dieser tiefe Abgrund dazwischen!
    „Was überlegst du denn?“
    Was soll ich denn schon überlegen? Wie ich da hinüberkomme. Wie ich mit Ihnen mitfliegen kann! Darum drehen sich meine Gedanken! Du kannst es nicht verstehen. Du bist keine Gefangene, du bist nicht immer eingesperrt in diesen vier Wänden. Du gibst mir alles, ja. Fressen, einen warmen Schlafplatz, deine Liebe. Aber das ist nicht das, was ich brauche. Ich brauche die Freiheit! Ich bin ein Kater! Keine Rassekatze, die man irgendwo einsperren kann. Nein, ich bin ein Hauskater, ein Kater, der dazu geschaffen ist, Mäuse zu fangen. Und wenn das schon nicht möglich ist, weil es in diesem Haus keine Mäuse gibt, dann lass mich doch wenigstens hinaus. Lass mich durch die Straßen laufen, ein Feld suchen, mit dem herabfallenden Laub spielen. Kannst du das nicht verstehen?
    Sie will das Fenster schließen. „Komm, Leo. Komm rein. Es wird kalt.“
    Na und? Ich habe ein Fell. Mir ist nicht kalt. Mir wird auch nicht kalt werden. Versprochen.
    Sie drückt gegen den Rahmen. „Jetzt komm schon“, drängt sie. „Ich habe keine Zeit mehr. Ich muss zur Arbeit, dir dein Futter verdienen. Oder willst du heute Abend hungern?“
    Ich habe keinen Hunger mehr. Von mir aus braucht es auch nie wieder etwas zu fressen geben. Es ist mir egal.
    Ich lasse den Schwanz hängen, springe von der Fensterbank herunter. Heute Abend werden meine Freunde nicht mehr da sein. Ihr „wit-wit“ fehlt mir jetzt schon. Bis zum Frühjahr. Eine lange Zeit. Viel zu lang für ein Katerleben.

    Autorenvita

    Sandra Rehschuh, geboren 1984 in Pirna in der Sächsischen Schweiz, lebt heute mit ihrem Sohn und ihrem Lebensgefährten in Dresden. Zu der kleinen Familie gehört auch Stubenkater Leo, der oft sehnsüchtig am Fenster sitzt und die Vögel beobachtet. Er inspirierte die Autorin zu ihrem Buch „Kater Leo will fliegen lernen“.

    1. Auflage
    118 Seiten
    Farbillustrationen
    Softcover, Klebebindung
    Illustrationen: Corinna Walch
    Print:
    ISBN 978-3-944266-09-1
    € 10,90 (D) / € 11,90 (A) / sFr 15,90
    E-Book (EPUB):
    ISBN 978-3-944266-10-7

  • Die Jagd nach dem magischen Lexikon

     

    Die Jaagd nach dem magischen Lexikon

    Die Jagd nach dem magischen Lexikon

    Sabine Kampermann
    Die Jagd nach dem magischen Lexikon
    In der Trollwelt herrschen chaotische Zustände, seit die Trolle verflucht wurden und nicht mehr lesen dürfen. Trollmädchen Sofia ist verzweifelt: Sie liebt Bücher, und für sie gibt es nichts Besseres als gute Geschichten. Um ihre geliebte Großmutter Piranhia von dem Fluch zu befreien, muss sie das magische Lexikon finden und dem jungen, einsamen Genie Albert, dem das Lexikon gehört, acht Wünsche erfüllen.
    Mithilfe der Wünsche lernt Albert den Wert von Freundschaften kennen und freundet sich ausgerechnet mit seinem Todfeind Sebastian an. Die unvorhersehbaren Nebenwirkungen der Wünsche bewirken allerdings, dass Alberts schwangere Mutter überstürzt ins Krankenhaus gebracht werden muss. Der letzte noch verbliebene Wunsch stellt Albert vor die Wahl: Mutter oder Kind? Findet Albert durch die Hilfe seiner neuen Freunde einen Ausweg? Eine märchenhafte Geschichte für junge Leser ab 8 Jahren.
    Print:  12,90 €
    E-Book: 7,99  €  

    Leseprobe

    Sofia blickte zuerst auf den Buchdeckel, danach auf den wachsenden Türspalt. Die Tür knarrte und wehrte sich, doch auf Dauer vergeblich. Der Spalt wuchs unaufhaltsam. Das Licht einiger Glühwürmchen fiel hindurch.

    Sofia sah etwas, vielmehr ein Wesen. Trollfell schimmerte grün durch den Spalt. Sie zitterte. Kein Troll durfte sie beim Lesen erwischen! Nur das nicht! Sie fasste sich an den Hals und massierte ihn. Das letzte Stück Papier rutschte ihre Speiseröhre hinunter. Sie japste nach Luft, schluckte zu viel und rülpste. Eine Klaue hielt sie sich vor das Maul und erstickte damit den Rülpslaut, mit der anderen rieb sie ihren Bauch. Ihr Blick ging zum Buch. Die Schatzinsel bannte sie, sie konnte sich kaum bewegen.
    Ganz langsam schaffte sie es, wenigstens ihre Beine auszustrecken. Noch ein paar Zentimeter weiter, dachte sie und drückte die Knie durch.
    In diesem Augenblick betrat eine anbetungswürdig warzige Gestalt ihr Versteck.
    »Umma«, hauchte Sofia. Sie bewunderte die pelzige alte Trollin mehr als jeden anderen Troll auf der Welt. Wie gerne schaute sie in Umma Piranhias Gesicht! Unzählige Warzen in den unterschiedlichsten Formen und Farbschattierungen schmückten es. Umma konnte mehr davon vorweisen als Ödnis und der Trollchef zusammen. Sofia zierten nur wenige, völlig farblose Warzen, leider. Diese verdienten den Namen Warze nicht einmal.
    Sie seufzte und starrte Umma weiterhin anerkennend an. Ein besonders prachtvolles blaues Warzenexemplar prangte mitten auf Piranhias breitem, knolligem Riechkolben. Ein Lauschlappen lugte aus dem dichten koboldblauen Haar hervor, welches durch den Staub in den Höhlen eher grau wirkte – nicht wegen ihres Alters, wie Piranhia stets betonte. Blau leuchtete nur ihr selbstgenähter Kittel, der ihr Fell vor Haarausfall und Verschmutzung schützte. Sofia konnte sich nicht sattsehen. Die haarigen Klauen schmückten lange, scharfe Krallen, und Ummas runde Augen leuchteten gelbgrün.
    Sofia betrachtete ihre eigenen Stummelkrällchen und seufzte noch einmal. Nie würde sie so eindrucksvoll aussehen wie Piranhia. Sie galt als die unscheinbarste Trollin der gesamten Trollheit. Ihren Oberkörper zierte kein Pelz – abgesehen vom Rücken, und den verdeckte ihr Hemd.
    Fast neidisch berührte sie Ummas glänzendes Fell, das selbstverständlich den ganzen Leib bedeckte, und stöhnte. Sofias runden, meerblauen Augen fehlte jegliche Trollhaftigkeit, zudem beschämten ein solch kleiner Riechkolben und mickrige, kaum abstehende Lauschlappen ansonsten keinen ihrer Artgenossen. Niemand schenkte ihr Beachtung. Sie glich einem Menschen. Das hatte ihre Mutter bereits bemerkt, als Sofia noch zu den Kleintrollen gehörte. Seitdem wünschte sie sich, wenigstens einmal in ihrem Leben einen Menschen zu sehen.
    »Ja, ich bin es, deine Umma. Dass du dich überhaupt noch an mich erinnerst! Wolltest du mich nicht besuchen, oder gilt das erst für nächstes Jahr?«
    »Ups!« Mehr brachte Sofia nicht heraus. Den Besuch hatte sie über der Schatzinsel völlig verschwitzt. Nie zuvor hatte sie Umma vergessen. Eher versäumte sie zu schlafen, zu essen oder den Gutenmorgenrülpser.

    Autorenvita

    Sabine Kampermann schreibt fantastische Kinderbücher, jedoch nicht ausschließlich. So wurde sie unter anderem für den Agatha-Christie-Preis sowie für mehrere Kurzgeschichtenpreise nominiert. In ihren Geschichten erweckt sie nicht nur Trolle zum Leben, sondern auch Wollmäuse, sprechende Türen, festgerostete Erdachsen und Drachenvegetarier mit Haifischgebiss.
    „Die Jagd nach dem Magischen Lexikon“ wurde vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg mit einem Arbeitsstipendium ausgezeichnet.

    1. Auflage
    190 Seiten
    Farbillustrationen
    Softcover, Klebebindung
    Illustrationen: Jan Hillen
    Print:
    ISBN 978-3-944266-11-4
    € 12,90 (D) / € 13,90 (A) / sFr 18,50
    E-Book (EPUB):
    ISBN 978-3-944266-12-1

     

  • Komm, lies mit mir eine Geschichte

    Komm, lies mit mir eine Geschichte

    Komm, lies mit mir eine Geschichte

    Heidi-Anna Salicites
    Komm, lies mit mir eine Geschichte
    Auch Autos können Herzweh haben, sich verlieben und von romantischen Momenten träumen, auch Raben können sich beim Spielen im Garten einen Schnupfen holen, auch Schneehasen können Skifahren lernen und auch Bärenkinder können Kuchen backen und Feste in einem Baumhaus feiern…
    Sechs liebevolle, süße Geschichten mit Herz und Fantasie – für kleine und große Kinder, zum Vorlesen oder Selberlesen.

    Print:  13,90 € 
    E-Book:  3,99 €  

     

     

     

    Der kleine Bär Lolli:
    Der kleine Bär Lolli ist schon ganz aufgeregt: Er darf zum ersten Mal mit seinen älteren Geschwistern ein Fest im Baumhaus feiern! Was wohl seine Mama dazu sagen wird?

    Das verliebte rote Auto:
    Pit, das kleine rote Auto, hätte gerne eine Freundin und gibt deswegen eine Suchanzeige auf. Eines Tages trifft es im Park auf eine Autodame, die ihm sehr gefällt.

    Der kleine Drache, der kein Feuer speien konnte:
    Der kleine Drache Maximilian kann einfach kein Feuer speien, so sehr er sich auch anstrengt. Wird er es bis zum großen Feuerspeifest noch lernen?

    Der kranke Rabe Manni:
    Der kleine Rabe Manni hat sich im Winter draußen beim Spielen erkältet. Nun wollen auch seine Geschwister von dem leckeren Hustensaft kosten, den ihm der Doktor verschrieben hat.

    Der kleine Schneehase, der Skifahren lernen wollte:
    Benjamin, der kleine Schneehase, lebt mit seiner Familie in den hohen, verschneiten Bergen und möchte gar zu gerne Skifahren lernen. Was wird er da mit seinem Freund Bambi wohl erleben?

    Der kleine Regenwurm, der keinen Regen mochte:
    Der kleine Regenwurm Sebastian hat Angst vor dem Regen. Seine Mama und sein Papa möchten ihm mit einer List helfen, seine Angst zu überwinden. Wird es ihnen gelingen?

    Leseprobe

    Auszug aus „Der kleine Drache, der kein Feuer speien konnte“:
    Drache MaximilianDer Drache Archibald, der ganz besonders übermütig war, sagte zu Maximilian: „Komm mit mir, wir gehen jetzt durch den Wald nach Hause.“
    Maximilian, der noch ein bisschen kleiner war, meinte: „Aber da ist vielleicht die Mama nicht einverstanden, denn ich darf noch nicht so spät durch den dichten Wald spazieren.“
    „Na ja“, meinte der einfallsreiche Archibald, „dann musst du einfach ein bisschen Feuer speien, aber nicht zu viel, dann siehst du auch im Dunkeln gut. Probiere es mal aus.“
    Und Archibald zeigte dem kleinen Drachen, wie das so ging. „Du machst weit den Mund auf, es ist ganz einfach! Krchchchchch!“ Und eine riesige Feuerwolke kam aus seinem Rachen.
    Der kleine Maximilian stand auf den Hinterpfoten und bestaunte seinen Freund.
    „Jetzt bist du dran“, meinte Archibald.
    Der kleine Maximilian pustete einmal fleißig. „Hm, da kommt aber kein Feuer“, meinte er. „Am besten versuche ich es gleich noch einmal.“ Er pustete und pustete so lange, bis seine Backen rund und riesig aufgeblasen waren.
    Aber es wollte einfach kein Feuer aus seinem Rachen kommen. „Erkläre es mir bitte noch einmal“, bat er Archibald und tapste ungeduldig von einem Fuß auf den anderen.

    Autorenvita

    Die gebürtige Österreicherin lebt und kreiert in Paris, verfügt über eine interkulturelle Ausbildung und ist Gründerin einer Kinderkrebshilfe. Zu ihren französischen Publikationen zählen „Eloïse“ und Geschichten von der kleinen rosa Ente. Auch hat sie Poesiebände über die historische Vergangenheit ihrer Heimatstadt Graz verfasst. In den Augen der Autorin zählen vor allem soziales Engagement für krebskranke Kinder und im Forschungsbereich, frohe Kinderaugen und große, träumende Kinderherzen.

    1. Auflage
    96 Seiten
    Farbillustrationen
    Softcover, Glanzeinband, Klebebindung
    Illustrationen: Rudolf Schuppler
    Print:
    ISBN 978-3-943018-16-5
    € 13,90 (D) / € 14,90 (A) / sFr 20,90
    E-Book (PDF):
    ISBN 978-3-943018-17-2

  • Maria hat’s nicht leicht

    Maria hat's nicht leicht

    Maria hat’s nicht leicht

    Inken Weiand
    Maria hat’s nicht leicht
    Wer hat Markus’ Burg zerstört? Warum darf man auf der Nachbareinfahrt keine Bilder malen – und warum später doch? Wie kommt Marias Bild in die Ausstellung? Und wer ist nun eigentlich ihr Lieblingsbruder?
    Maria ist fünf. Sie geht in den Kindergarten, spielt gerne und macht auch einmal Unfug, so wie viele andere Kinder auch. Aber sie hat etwas, das nur wenige andere Kinder haben: Sie hat vier Brüder. Matthäus, Markus, Lukas und Paul heißen sie, und mit ihnen kann man täglich eine ganze Menge erleben.
    Ein Buch vom Streiten und Vertragen, vom Großwerden und von dem, was zählt…
    Zum Vorlesen oder Selberlesen. Lesealter: 5-8
    Print:  von 13,90 € auf 4,90 €  
    E-Book:  3,99 €  

    Rezension: lesen

    Leseprobe

    Manchmal fragt jemand Maria, welcher Bruder eigentlich ihr Lieblingsbruder ist. Dann muss Maria überlegen.
    Matthäus, denkt sie, Matthäus ist bestimmt mein Lieblingsbruder. Er hat Maria das Schreiben beigebracht, und noch so einige andere nützliche Sachen: wie man einen kleinen Frosch fängt zum Beispiel. Und wie man den Reifen von Marias Roller aufpumpt. Und wie man wirklich gute Papierflieger faltet. Wenn Matthäus Hausaufgaben macht, dann darf Maria manchmal bei ihm im Zimmer sitzen. Sie sitzt an dem kleinen Tisch und malt oder schreibt einen Brief an Matthäus. Ja, Matthäus ist bestimmt Marias Lieblingsbruder.
    Oder doch Markus?, überlegt Maria. Ja, eigentlich ist wohl Markus Marias Lieblingsbruder. Markus ist zwar immer erst spät am Nachmittag wieder zu Hause, weil er auf eine Förderschule geht. Der Schulbus bringt ihn immer erst nachmittags zurück. Aber dann hat er keine Hausaufgaben mehr auf. Und meistens spielt er dann mit Maria. Fußball zum Beispiel. Oder Markus trägt Maria auf dem Rücken durch das ganze Haus. Markus ist stark, wirklich. Manchmal sitzen sie auch in Markus’ und Lukas’ Zimmer und bauen Legoautos. Dann lassen sie die Autos mit voller Kraft gegeneinander sausen. Und wessen Auto weniger kaputtgeht, der hat gewonnen. Früher hat immer Markus gewonnen, aber inzwischen gewinnt Maria immer öfter. Ja, Markus ist wohl Marias Lieblingsbruder.
    Oder doch eher Lukas? Lukas ist gar nicht so viel älter als Maria, nur zwei Jahre. Aber er geht schon in die Schule. Und er hat nie Lust, Hausaufgaben zu machen. Dafür hat er die besten Ideen. Zu zweit probieren sie aus, ob Silberlöffel wohl im Backofen schmelzen. Sie spielen Kletterwand an Papas Bücherregalen. Sie sehen nach, wie ein Kaktus unter der Erde aussieht. Sie bauen ein Flugzeug aus fast allen Möbeln in Lukas’ und Markus’ Zimmer und fliegen damit nach Afrika. Mit Lukas wird es nie langweilig. Ja, wahrscheinlich ist Lukas Marias Lieblingsbruder.
    Aber wie ist es mit Paul? Paul ist noch klein, ja, das ist er. Er geht noch nicht einmal in den Kindergarten. Mit ihm teilt sich Maria ihr Zimmer. Paul schläft im Gitterbettchen, Maria unten im Doppelstockbett. Aber bald, wenn Paul drei ist, dann zieht er ins Doppelstockbett um. Und Maria darf oben schlafen! Mit Paul kann Maria wunderbar spielen. Er findet einfach alles toll, was Maria vorschlägt. Sie bauen sich zu zweit eine Bude im Kinderzimmer. Sie kochen endlos lange mit dem Puppengeschirr. „Nudeln“, sagt Paul. „Mia, Nudeln dekocht.“ Sie ärgern zu zweit die großen Brüder, wenn die ihre Ruhe haben wollen. Ja, Paul ist wohl Marias Lieblingsbruder. Oder?

    Inhaltsverzeichnis

    Maria hat’s nicht leicht – Marias Lieblingsbruder – Eine schöne Bescherung – Von der Vergebung – Am besten gäbe es dich nicht – Brüder sind lästig – Brüder sind klasse! – Feste – Der Langweiler – Ein Musical – Singen Sie doch alle mit! – Das Püppchen Irene – Im Garten – Die armen Kinder – Die schwierige Nachbarin – Ein komisches Bild – Das ist meine Maria! – Maria wird groß

    Autorenvita

    Inken Weiand, Jahrgang 1968, studierte Mathematik und lebt heute als Autorin und Familienfrau mit Mann und drei Kindern bei Bad Münstereifel. In ihrer evangelischen Kirchengemeinde engagiert sie sich in den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Kirchenmusik sowie Gottesdienstgestaltung.

    1 . Auflage
    100 Seiten
    Farbillustrationen
    Softcover, Klebebindung
    Illustrationen: Kathi Andree
    Preissenkung! Print:
    ISBN 978-3-943018-26-4
    € 4,90
    Preissenkung! E-Book (PDF):
    ISBN 978-3-943018-27-1
    € 3,99

     

     

  • Rosalie, die Rampensau

    Rosalie, die Rampensau

    Rosalie, die Rampensau

    Katharina Baumfeld
    Rosalie, die Rampensau

    Das Schwein Rosalie hat genug von ihrem langweiligen Dasein auf dem Bauernhof. Sie will etwas erleben, und da kommt die Möglichkeit, eine Rolle im Theater zu übernehmen, gerade recht. Doch nicht einmal im Traum hat sie sich vorgestellt, wie gefährlich dieses Abenteuer für sie werden könnte.
    Finn plagen ganz andere Sorgen. Er will nicht mehr bei seiner grässlichen Tante Agnes wohnen, sondern zu seinem Vater nach Afrika ausreißen – auf einem Floß und zusammen mit seiner besten Freundin Nuka.
    Und als die Wege von Rosalie und den beiden Kindern sich kreuzen, wird es erst richtig aufregend. Ein tierisch spannendes Abenteuer für Kinder ab 8 Jahren.
    Print: 13,90 € 
    E-Book: 7,99 € 

     

     

    Leseprobe

    „Das Schwein heißt Rosalie.“ Der Fahrer des Transporters hatte sich das ganze Spektakel mit den Jungen gemütlich aus der Ferne angeschaut und überreichte Alf nun den Lieferschein. „Tatsächlich“, sagte Alf und hielt Rosalie das Papier unter den Rüssel. „Da steht es groß und deutlich: ‚Lieferung eines Schweins namens Rosalie’. Das hättest du mir aber auch wirklich gleich sagen können, Mädchen.“
    „Hab ich doch“, wollte Rosalie sagen, aber da hatte sich Alf schon wieder dem Fahrer zugewandt.
    „Danke, Willi“, sagte er.

    „Keine Ursache. Macht mir doch Freude, dir Freude zu machen.“ Der Fahrer grinste.
    „Ja, klar, und meine Freude ist grenzenlos. Bis demnächst.“ Alf nahm Rosalie und ging mit ihr in das Theatergebäude.
    Drinnen war es düster, fast so wie im Stall zu Hause. Aber es roch längst nicht so gut. Rosalie schnüffelte, aber sie kannte keinen der Gerüche.
    „Schminke, Farbe und Muff“, sagte Alf, der sie beobachtet hatte. „Wenn man sich ein wenig auskennt, merkt man, dass jedes Theaterstück anders riecht. Dann kann man am Geruch erkennen, was abends gespielt wird. Ist ganz praktisch, wenn man vergessen hat, auf den Vorstellungsplan zu gucken.“
    „Herrgott, Alf!“, rief da eine ungeduldige Stimme. „Wie wäre es, wenn du aufhören würdest, dem Schwein eine philosophische Rede zu halten, und deinen Hintern zur Bühne bewegst? Die Probe sollte schon vor einer halben Stunde anfangen!“
    In einer Eisentür, über der ein rotes Licht blinkte, erkannte Rosalie den Mann, der Erik hieß und dabei gewesen war, als sie ausgesucht wurde.
    „Soll ich das Schwein mitbringen?“, fragte Alf.
    „Natürlich sollst du das Schwein mitbringen“, stöhnte Erik entnervt. „Schließlich warten wir seit Stunden auf nichts anderes als auf das Schwein. Genau genommen ist das hier eine Probe für das Schwein. Eine Schweineprobe im wahrsten Sinne des Wortes.“
    „Na komm, Rosalie“, sagte Alf und zog sanft an dem Strick. „Es ist Zeit, dass du die Bretter kennen lernst, die für irgendeinen Idioten die Welt bedeutet haben sollen.“
    Er führte Rosalie durch die Eisentür und zwischen zwei Stoffbahnen hindurch. Und dann war es plötzlich strahlend hell. Rosalie wich erschrocken zurück.

    Autorenvita

    Katharina Baumfeld wurde 1975 in Berlin geboren. Sie studierte Kulturwissenschaften und Landschaftsentwicklung in Osnabrück und Lüneburg und arbeitete an mehreren Theatern, darunter den Städtischen Bühnen Osnabrück, den Bayreuther Festspielen und dem Off-Theater „Ewigsucher“. Heute lebt sie mit zwei Hunden und zwei Meerschweinchen in Osnabrück. Sie ist bei einem Medienvertrieb tätig und arbeitet neben ihrer Autorentätigkeit als freie Texterin und Übersetzerin. „Rosalie, die Rampensau“ ist ihr erstes Kinderbuch.

    1. Auflage
    128 Seiten
    Farb- und Schwarzweißillustrationen
    Softcover, Klebebindung
    Illustrationen: Anja Goossens
    Print:
    ISBN 978-3-943018-44-8
    € 13,90 (D) / € 14,90 (A) / sFr 20,90
    E-Book (EPUB):
    ISBN 978-3-943018-49-3

  • Fridolin zieht nach Berlin

    Fridolin zieht nach Berlin

    Fridolin zieht nach Berlin

    Thomas Tippner
    Fridolin zieht nach Berlin
    Ein kleiner Hund entdeckt die Hauptstadt
    Fridolin ist traurig. Seine Menschenfamilie Papa Hannes und Mama Claudia haben beschlossen, mit Sack und Pack nach Berlin zu ziehen. Und alle anderen Mitglieder der Familie, die Kinder Anna und Oliver sowie der Hund Fridolin, die Katze Mizie und der Vogel Peterle müssen natürlich auch mit.
    Fridolin kann sich nicht vorstellen, seine Freunde, die Dackeldame Fifi und den Spitzdackelschnauzer Ernesto, nicht mehr wiederzusehen. Kein Wuff kommt Fridolin über die Schnauze. Und dann soll es auch noch nach Berlin gehen, in die Hauptstadt, wo es nur so von Autos wimmelt! Dabei ahnt Fridolin noch nicht, welche Abenteuer er in Berlin erleben und wie viele neue Freunde er finden wird.  Eine spannende Geschichte für große und kleine Helden, die ihre Umzugstraurigkeit weglächeln möchten.


    Print:13,90 € 
    E-Book:7,99 € 

    Leseprobe

    Es konnte gar nichts mehr schiefgehen. Der Tag war super.

    Und während Fridolin die Auffahrt zu seinem Zuhause hinauftrottete, hörte er das leise Schluchzen von Anna. Seine Schlappohren stellten sich auf. Warum weinte sie? Konnte es sein, dass Oliver sie wieder einmal geärgert hatte?
    Fridolin schlich auf die Terrasse, stupste die Terrassentür mit der Nase an und lugte durch den entstandenen Spalt nach links zu der Sitzecke, wo die Familie Wagner immer saß, wenn sie Fernsehen guckte oder sich unterhielt.
    „Nun weine doch nicht“, tröstete Mama Claudia ihre Tochter und streichelte ihr über den Kopf.
    Anna aber weinte immer doller. Dicke Tränen liefen ihr über die Wangen, während sie ihren Kopf an die Schulter ihrer Mutter presste.
    Oliver weinte nicht, aber er sah auch betreten aus. Er schaute immer abwechselnd von seiner Mutter zu seinem Vater, der wiederum in seinem Sessel saß und die Lippen fest aufeinandergepresst hatte.
    Das eben noch empfundene Hochgefühl hatte Fridolin längst verlassen. Vorsichtig, den Kopf gesenkt und so leise wie möglich ging er auf die Familie zu.
    „Ich mache das doch nicht, um euch zu ärgern“, versuchte Papa Hannes, die noch immer weinende Anna zu beruhigen. „Aber die Chance auf diesen Job darf ich mir nicht entgehen lassen.“
    Anna sagte etwas, ohne dass Fridolin es verstand. Sie schluchzte so stark, dass ihre Worte in ihren Tränen untergingen.
    „Ach, Mäuschen“, tröstete Claudia ihre Tochter und gab ihr ein Küsschen auf die Stirn.
    „Können wir nicht hierbleiben, Papa?“, wollte Oliver mit belegter Stimme wissen. „Berlin ist nicht so weit weg. Kannst du nicht jeden Tag hinfahren?“
    „Ach, Großer“, seufzte Hannes und setzte sich in seinem Sessel auf, „das wären jeden Tag zwei Stunden Autofahrt. Das können wir uns nicht leisten. Benzin ist teuer.“
    „Ich will hier nicht weg“, sagte Oliver kleinlaut und sein Kinn begann zu zittern.
    „Ich auch nicht“, weinte Anna.
    Weg? Von hier? Aus Bömsen?

    Autorenvita

    Thomas Tippner wurde 1980 in Reinbek geboren. Schon immer hat er gerne geschrieben und sich mit phantastischer Literatur beschäftigt. Er ist für mehrere Hörspiellabels aktiv und betreut dort mehrere Serien. Außerdem hat er bereits verschiedene Fantasy- und Abenteuergeschichten für Kinder und Jugendliche veröffentlicht.

    2. überarbeitete und erweiterte Auflage
    128 Seiten
    Farb- und Schwarzweiß-Illustrationen
    Softcover, Klebebindung
    Illustrationen: Heike Georgi
    Print:
    ISBN 978-3-943018-45-5
    € 13,90 (D) / € 14,90 (A) / sFr 20,90
    E-Book (EPUB):
    ISBN 978-3-943018-46-2