• Kater Leo will fliegen lernen

     

    Kater Leo will fliegen lernen

    Kater Leo will fliegen lernen

    Sandra Rehschuh
    Kater Leo will fliegen lernen
    Kater Leo möchte gerne fliegen lernen. Natürlich sind ihm keine Flügel gewachsen. Was macht also ein schlauer Kater? Er sucht sich einen Vogel, der es ihm irgendwie beibringen kann. Doch Leo hat kein Glück. Es ist schon mitten im Herbst, Weihnachten kommt bald, und der einzige Vogel, den Leo trifft, ist die kleine, verwaiste Schwalbe Susi. Dummerweise kann auch sie nicht fliegen. So begeben sich die beiden auf die Suche nach jemandem, der ihren sehnlichsten Wunsch erfüllen kann. Dabei treffen sie auf eine taube Katze namens Trine und die Gans Abigail, die Leo eigentlich gerne als Braten unter dem Weihnachtsbaum vernaschen würde. Werden sich Leo und Susi ihren Traum erfüllen können? Endet Abigail wirklich als Festmahl? Und was wird aus der tauben Trine? Eine Geschichte über Freundschaft und Zusammenhalt für Groß und Klein, in der auch kleine Wunder nicht fehlen dürfen.Kater Leo möchte gerne fliegen lernen. Natürlich sind ihm keine Flügel gewachsen. Was macht also ein schlauer Kater? Er sucht sich einen Vogel, der es ihm irgendwie beibringen kann. Doch Leo hat kein Glück.

    Print:  von 10,90 €  auf 4,90 €
    E-Book  3,99 €  

    Leseprobe

    „Na, schaust du wieder den Vögeln hinterher? Sie sammeln sich, werden bald abfliegen.“
    Mein Frauchen. Sanft streichelt sie mir über den Kopf.
    „Ach, muss das herrlich sein, fliegen zu können!“, stellt sie lachend fest und öffnet mir das Fenster.
    Fliegen. Ja, das muss wunderbar sein. Aber ich kann es nicht. Mir sind keine Flügel gewachsen. Leider.
    Ich blicke nach unten. Wir leben weit oben. In der dritten Etage. Ich kann nicht herausstürzen und meine Freiheit genießen. Keinen weiten Sprung unternehmen, um zu testen, ob ich nicht vielleicht doch fliegen kann. Der Baum steht nicht weit weg. Zehn oder fünfzehn Katzenlängen. Nicht mehr. Aber doch unerreichbar. Wäre doch nicht dieser tiefe Abgrund dazwischen!
    „Was überlegst du denn?“
    Was soll ich denn schon überlegen? Wie ich da hinüberkomme. Wie ich mit Ihnen mitfliegen kann! Darum drehen sich meine Gedanken! Du kannst es nicht verstehen. Du bist keine Gefangene, du bist nicht immer eingesperrt in diesen vier Wänden. Du gibst mir alles, ja. Fressen, einen warmen Schlafplatz, deine Liebe. Aber das ist nicht das, was ich brauche. Ich brauche die Freiheit! Ich bin ein Kater! Keine Rassekatze, die man irgendwo einsperren kann. Nein, ich bin ein Hauskater, ein Kater, der dazu geschaffen ist, Mäuse zu fangen. Und wenn das schon nicht möglich ist, weil es in diesem Haus keine Mäuse gibt, dann lass mich doch wenigstens hinaus. Lass mich durch die Straßen laufen, ein Feld suchen, mit dem herabfallenden Laub spielen. Kannst du das nicht verstehen?
    Sie will das Fenster schließen. „Komm, Leo. Komm rein. Es wird kalt.“
    Na und? Ich habe ein Fell. Mir ist nicht kalt. Mir wird auch nicht kalt werden. Versprochen.
    Sie drückt gegen den Rahmen. „Jetzt komm schon“, drängt sie. „Ich habe keine Zeit mehr. Ich muss zur Arbeit, dir dein Futter verdienen. Oder willst du heute Abend hungern?“
    Ich habe keinen Hunger mehr. Von mir aus braucht es auch nie wieder etwas zu fressen geben. Es ist mir egal.
    Ich lasse den Schwanz hängen, springe von der Fensterbank herunter. Heute Abend werden meine Freunde nicht mehr da sein. Ihr „wit-wit“ fehlt mir jetzt schon. Bis zum Frühjahr. Eine lange Zeit. Viel zu lang für ein Katerleben.

    Autorenvita

    Sandra Rehschuh, geboren 1984 in Pirna in der Sächsischen Schweiz, lebt heute mit ihrem Sohn und ihrem Lebensgefährten in Dresden. Zu der kleinen Familie gehört auch Stubenkater Leo, der oft sehnsüchtig am Fenster sitzt und die Vögel beobachtet. Er inspirierte die Autorin zu ihrem Buch „Kater Leo will fliegen lernen“.

    1. Auflage
    118 Seiten
    Farbillustrationen
    Softcover, Klebebindung
    Illustrationen: Corinna Walch
    Print:
    ISBN 978-3-944266-09-1
    € 10,90 (D) / € 11,90 (A) / sFr 15,90
    E-Book (EPUB):
    ISBN 978-3-944266-10-7

  • Komm, lies mit mir eine Geschichte

    Komm, lies mit mir eine Geschichte

    Komm, lies mit mir eine Geschichte

    Heidi-Anna Salicites
    Komm, lies mit mir eine Geschichte
    Auch Autos können Herzweh haben, sich verlieben und von romantischen Momenten träumen, auch Raben können sich beim Spielen im Garten einen Schnupfen holen, auch Schneehasen können Skifahren lernen und auch Bärenkinder können Kuchen backen und Feste in einem Baumhaus feiern…
    Sechs liebevolle, süße Geschichten mit Herz und Fantasie – für kleine und große Kinder, zum Vorlesen oder Selberlesen.

    Print:  13,90 € 
    E-Book:  3,99 €  

     

     

     

    Der kleine Bär Lolli:
    Der kleine Bär Lolli ist schon ganz aufgeregt: Er darf zum ersten Mal mit seinen älteren Geschwistern ein Fest im Baumhaus feiern! Was wohl seine Mama dazu sagen wird?

    Das verliebte rote Auto:
    Pit, das kleine rote Auto, hätte gerne eine Freundin und gibt deswegen eine Suchanzeige auf. Eines Tages trifft es im Park auf eine Autodame, die ihm sehr gefällt.

    Der kleine Drache, der kein Feuer speien konnte:
    Der kleine Drache Maximilian kann einfach kein Feuer speien, so sehr er sich auch anstrengt. Wird er es bis zum großen Feuerspeifest noch lernen?

    Der kranke Rabe Manni:
    Der kleine Rabe Manni hat sich im Winter draußen beim Spielen erkältet. Nun wollen auch seine Geschwister von dem leckeren Hustensaft kosten, den ihm der Doktor verschrieben hat.

    Der kleine Schneehase, der Skifahren lernen wollte:
    Benjamin, der kleine Schneehase, lebt mit seiner Familie in den hohen, verschneiten Bergen und möchte gar zu gerne Skifahren lernen. Was wird er da mit seinem Freund Bambi wohl erleben?

    Der kleine Regenwurm, der keinen Regen mochte:
    Der kleine Regenwurm Sebastian hat Angst vor dem Regen. Seine Mama und sein Papa möchten ihm mit einer List helfen, seine Angst zu überwinden. Wird es ihnen gelingen?

    Leseprobe

    Auszug aus „Der kleine Drache, der kein Feuer speien konnte“:
    Drache MaximilianDer Drache Archibald, der ganz besonders übermütig war, sagte zu Maximilian: „Komm mit mir, wir gehen jetzt durch den Wald nach Hause.“
    Maximilian, der noch ein bisschen kleiner war, meinte: „Aber da ist vielleicht die Mama nicht einverstanden, denn ich darf noch nicht so spät durch den dichten Wald spazieren.“
    „Na ja“, meinte der einfallsreiche Archibald, „dann musst du einfach ein bisschen Feuer speien, aber nicht zu viel, dann siehst du auch im Dunkeln gut. Probiere es mal aus.“
    Und Archibald zeigte dem kleinen Drachen, wie das so ging. „Du machst weit den Mund auf, es ist ganz einfach! Krchchchchch!“ Und eine riesige Feuerwolke kam aus seinem Rachen.
    Der kleine Maximilian stand auf den Hinterpfoten und bestaunte seinen Freund.
    „Jetzt bist du dran“, meinte Archibald.
    Der kleine Maximilian pustete einmal fleißig. „Hm, da kommt aber kein Feuer“, meinte er. „Am besten versuche ich es gleich noch einmal.“ Er pustete und pustete so lange, bis seine Backen rund und riesig aufgeblasen waren.
    Aber es wollte einfach kein Feuer aus seinem Rachen kommen. „Erkläre es mir bitte noch einmal“, bat er Archibald und tapste ungeduldig von einem Fuß auf den anderen.

    Autorenvita

    Die gebürtige Österreicherin lebt und kreiert in Paris, verfügt über eine interkulturelle Ausbildung und ist Gründerin einer Kinderkrebshilfe. Zu ihren französischen Publikationen zählen „Eloïse“ und Geschichten von der kleinen rosa Ente. Auch hat sie Poesiebände über die historische Vergangenheit ihrer Heimatstadt Graz verfasst. In den Augen der Autorin zählen vor allem soziales Engagement für krebskranke Kinder und im Forschungsbereich, frohe Kinderaugen und große, träumende Kinderherzen.

    1. Auflage
    96 Seiten
    Farbillustrationen
    Softcover, Glanzeinband, Klebebindung
    Illustrationen: Rudolf Schuppler
    Print:
    ISBN 978-3-943018-16-5
    € 13,90 (D) / € 14,90 (A) / sFr 20,90
    E-Book (PDF):
    ISBN 978-3-943018-17-2

  • Rosalie, die Rampensau

    Rosalie, die Rampensau

    Rosalie, die Rampensau

    Katharina Baumfeld
    Rosalie, die Rampensau

    Das Schwein Rosalie hat genug von ihrem langweiligen Dasein auf dem Bauernhof. Sie will etwas erleben, und da kommt die Möglichkeit, eine Rolle im Theater zu übernehmen, gerade recht. Doch nicht einmal im Traum hat sie sich vorgestellt, wie gefährlich dieses Abenteuer für sie werden könnte.
    Finn plagen ganz andere Sorgen. Er will nicht mehr bei seiner grässlichen Tante Agnes wohnen, sondern zu seinem Vater nach Afrika ausreißen – auf einem Floß und zusammen mit seiner besten Freundin Nuka.
    Und als die Wege von Rosalie und den beiden Kindern sich kreuzen, wird es erst richtig aufregend. Ein tierisch spannendes Abenteuer für Kinder ab 8 Jahren.
    Print: 13,90 € 
    E-Book: 7,99 € 

     

     

    Leseprobe

    „Das Schwein heißt Rosalie.“ Der Fahrer des Transporters hatte sich das ganze Spektakel mit den Jungen gemütlich aus der Ferne angeschaut und überreichte Alf nun den Lieferschein. „Tatsächlich“, sagte Alf und hielt Rosalie das Papier unter den Rüssel. „Da steht es groß und deutlich: ‚Lieferung eines Schweins namens Rosalie’. Das hättest du mir aber auch wirklich gleich sagen können, Mädchen.“
    „Hab ich doch“, wollte Rosalie sagen, aber da hatte sich Alf schon wieder dem Fahrer zugewandt.
    „Danke, Willi“, sagte er.

    „Keine Ursache. Macht mir doch Freude, dir Freude zu machen.“ Der Fahrer grinste.
    „Ja, klar, und meine Freude ist grenzenlos. Bis demnächst.“ Alf nahm Rosalie und ging mit ihr in das Theatergebäude.
    Drinnen war es düster, fast so wie im Stall zu Hause. Aber es roch längst nicht so gut. Rosalie schnüffelte, aber sie kannte keinen der Gerüche.
    „Schminke, Farbe und Muff“, sagte Alf, der sie beobachtet hatte. „Wenn man sich ein wenig auskennt, merkt man, dass jedes Theaterstück anders riecht. Dann kann man am Geruch erkennen, was abends gespielt wird. Ist ganz praktisch, wenn man vergessen hat, auf den Vorstellungsplan zu gucken.“
    „Herrgott, Alf!“, rief da eine ungeduldige Stimme. „Wie wäre es, wenn du aufhören würdest, dem Schwein eine philosophische Rede zu halten, und deinen Hintern zur Bühne bewegst? Die Probe sollte schon vor einer halben Stunde anfangen!“
    In einer Eisentür, über der ein rotes Licht blinkte, erkannte Rosalie den Mann, der Erik hieß und dabei gewesen war, als sie ausgesucht wurde.
    „Soll ich das Schwein mitbringen?“, fragte Alf.
    „Natürlich sollst du das Schwein mitbringen“, stöhnte Erik entnervt. „Schließlich warten wir seit Stunden auf nichts anderes als auf das Schwein. Genau genommen ist das hier eine Probe für das Schwein. Eine Schweineprobe im wahrsten Sinne des Wortes.“
    „Na komm, Rosalie“, sagte Alf und zog sanft an dem Strick. „Es ist Zeit, dass du die Bretter kennen lernst, die für irgendeinen Idioten die Welt bedeutet haben sollen.“
    Er führte Rosalie durch die Eisentür und zwischen zwei Stoffbahnen hindurch. Und dann war es plötzlich strahlend hell. Rosalie wich erschrocken zurück.

    Autorenvita

    Katharina Baumfeld wurde 1975 in Berlin geboren. Sie studierte Kulturwissenschaften und Landschaftsentwicklung in Osnabrück und Lüneburg und arbeitete an mehreren Theatern, darunter den Städtischen Bühnen Osnabrück, den Bayreuther Festspielen und dem Off-Theater „Ewigsucher“. Heute lebt sie mit zwei Hunden und zwei Meerschweinchen in Osnabrück. Sie ist bei einem Medienvertrieb tätig und arbeitet neben ihrer Autorentätigkeit als freie Texterin und Übersetzerin. „Rosalie, die Rampensau“ ist ihr erstes Kinderbuch.

    1. Auflage
    128 Seiten
    Farb- und Schwarzweißillustrationen
    Softcover, Klebebindung
    Illustrationen: Anja Goossens
    Print:
    ISBN 978-3-943018-44-8
    € 13,90 (D) / € 14,90 (A) / sFr 20,90
    E-Book (EPUB):
    ISBN 978-3-943018-49-3